Versuch einer Orientierung aus sexualethischer Sicht
Unter Paraphilien (von griechisch pará, „abseits“, und philía, „Liebe, Zuneigung, Freundschaft“) werden sexuell erregende Phantasien, Bedürfnisse oder Verhaltensweisen verstanden, die in Intensität, Dauer und Inhalt markant von der empirischen Norm abweichen.
Zur Dynamik von Unrechts- und Aggressionsgefühlen in Geschlechterverhältnissen
„Kränkung“ wird zumeist verstanden als eine besondere Art der Verletzung, die die eigenen Werte, das Selbstwertgefühl und den Gerechtigkeitssinn erschüttern kann. Bei absichtlichen Kränkungen handelt es sich um Demütigungen. Oft gesteht mensch sich Kränkungen nicht ein, aber gerade dann können sie sich nachhaltig negativ auswirken.
„Hooligans“ gelten mittlerweile als Sinnbild für eine altmodisch und zunehmend „toxisch“ erscheinende heroische Form von Männlichkeit – als bad boys der Gegenwartsgesellschaft.
Fusion, LitCologne, Ruhrtriennale – Festivals sind populär, kein Monat vergeht ohne Festivals – braucht es da noch eins, dann noch ein feministisches, dann noch ein Literaturfestival?
Die Studenten- und Protestbewegung der 68er wirbelten auch die Geschlechterverhältnisse durcheinander. Die Frauen rückten die politischen Aspekte der privaten Lebensverhältnisse in den Vordergrund.
Wie entsteht Kanon, wie wird Kanon gemacht? Dieser Frage gehen Anna Bers, die eine Anthologie zu Frauen | Lyrik herausgegeben hat, und Sandra Vlasta, die zu Literaturpreisen und ihren Funktionen forscht, nach.
Wer einen Verlagsvertrag bekommt, wer Stipendien und Literaturpreise, wer wie rezensiert wird – all das sind Wertungsentscheidungen, die darüber bestimmen, wer im literarischen Feld eine Chance auf Erfolg hat, wer unsichtbar bleibt und wer langfristig kanonisiert wird.
Literaturwissenschaftliche Perspektiven auf die Diversity-Debatte in der Kinder- und Jugendliteratur
Dass Vielfalt in Kinderbüchern wichtig ist, wird mittlerweile auch auf dem deutschen Buchmarkt anerkannt. So sind Kinderbücher, in denen Schwarze Kinder und Kinder of Color vorkommen, Queerness verhandelt und über Migration erzählt wird, keine Seltenheit mehr.
Universitäre Forschung hat ihre Verbindungen zum Buchhandel und Verlagswesen. Und ob Texte in der Lehre behandelt werden, hat oft auch damit zu tun, ob sie im Handel erhältlich und für Studierende erschwinglich sind. Welche Umbrüche lassen sich also dort ausmachen, wo es zusätzlich zu den inhaltlichen auch um konkrete ökonomische Fragen geht?
Paul Preciadios Chroniken des Übergangs, zunächst hauptsächlich für die französische Zeitung Libération geschrieben, versammeln sich in seinem aktuellen Buch An Apartment on Uranus (dt. Ein Appartement auf dem Uranus).
Living through unexpected transformational conjunctions
The 2020s constitute a period of global turmoil in which attempts to ‚build back better‘ will have to start from the recognition that it marked a period of unexpected transformational conjunctions.
This seminar series first examines how intersectionality is theorised, how it is situated within and across countries and how understanding of it shifts over time. It then engages with ways in which intersectionality is employed in research and practice. Each session in the seminar series will involve a presentation, group work and practical tasks.
Das Kamingespräch richtet sich an (PhD) Studierende des GRADE Centers Gender, Interessierte aus Verwaltung und Management der Goethe-Universität sowie Aktivist*innen queer-feministischer, antirassistischer Initiativen. Das Gespräch wird von Marianne Schmidbaur und Vanessa Eileen Thompson moderiert.
This seminar series first examines how intersectionality is theorised, how it is situated within and across countries and how understanding of it shifts over time. It then engages with ways in which intersectionality is employed in research and practice. Each session in the seminar series will involve a presentation, group work and practical tasks.
This seminar series first examines how intersectionality is theorised, how it is situated within and across countries and how understanding of it shifts over time. It then engages with ways in which intersectionality is employed in research and practice. Each session in the seminar series will involve a presentation, group work and practical tasks.
Rethinking psychosocial positioning as local, national and global?
This inaugural lecture explores the ways in which social ties are necessarily intersectional. Far from being reason for pessimism, the lecture concludes that recognition of divisions provides productive space to rethink psychosocial and intersectional divisions and ties in hopeful ways.
This seminar series first examines how intersectionality is theorised, how it is situated within and across countries and how understanding of it shifts over time. It then engages with ways in which intersectionality is employed in research and practice. Each session in the seminar series will involve a presentation, group work and practical tasks.
Dr. Eva Kaufholz-Soldat zeichnet in ihrem Beitrag die Entwicklung der Trope der hässlichen (Natur)Wissenschaftlerin kulturhistorisch nach. Beginnend mit der Lebensgeschichte der Mathematikerin Sofja Kowalewskaja, die entgegen aller Zeichen und Regeln ihrer Zeit aufgrund ihres herausragenden Fähigkeiten Ende des 19.
Dr. Johanna Leinius stellt in ihrem Beitrag heraus, wie die Lebensweise des globalen Norden auf die ländliche Bevölkerung im globalen Süden auswirkt. Diese Wirkung beschränkt sich nicht auf die sichtbaren Folgen für die durch extraktive Projekte aufgerisse Landschaft, sondern reicht bis in die intimen Gefüge des Geschlechterverhältnisses .