Mehr als dreißig Jahre nach seiner Publikation bleibt Leslie Feinbergs Roman Stone Butch Blues ein fester Bestandteil queerer Bücherregale. Auf seinen Seiten finden sich Archive von Aktivismus und Lebensrealitäten, die literarisch und wissenschaftlich immer wieder verhandelt und besprochen werden. Wie hängen Wissenschaft, Aktivismus und Literatur zusammen und worin besteht ein gemeinsames Potenzial? Wie können wir heute noch mit und durch Text und Kontext von Stone Butch Blues auf queeren, lesbischen, trans Aktivismus schauen?
Im Gespräch blicken Clara Rosa Schwarz, Desz Debreceni und Lara Ledwa gemeinsam auf zeitgenössische Diskurse von Sprachverboten wie Sprachwandel, den Kampf um Sichtbarkeit und queere Allianzen.