Podiumsgespräch ‚Inter*ventionen in Geschichte und Geschichtsschreibung: Inter* und trans* Perspektiven und Organisierung‘ am 15.2.23

Die Debatte darüber, welche Geschlechter existieren dürfen und wer über die Geschlechtsidentität von Personen entscheiden darf, ist nicht neu. Ebenso wenig die Herausforderung, innerhalb der dominanten Zweigeschlechtlichkeit andere Identitäten und Körper zu affimieren und selbstbestimmt zu leben.

Seitdem die Bundesregierung an der Abschaffung des in Teilen verfassungswidrigen Transsexuellengesetzes und seinem Ersatz durch ein Selbstbestimmungsgesetz arbeitet, sind die Debatten um geschlechtliche Vielfalt in der deutschen Öffentlichkeit und den Medien erneut aufgeflammt. Eine historische Einbettung aktueller Debatten geschieht jedoch selten.

In dem Podiumsgespräch soll es daher darum gehen, queere Geschichte(n) und Genealogien sichtbar zu machen, zu artikulieren und zu verbinden, um so die aktuellen Debatten historisch einzubetten. Wir wollen die Geschichte von Inter* und trans* Mobilisierung und Organisierung erleuchten und im gemeinsamen Gespräch ergründen.

Gesprächsteilnehmer*innen

MERLIN SOPHIE BOOTSMANN (sie/es), Wissenschaftliche Mitarbeiter*in, Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin
ADRIAN DE SILVA (er), Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Luxemburg
ULRIKE KLÖPPEL  (sie/ihr), im Beirat der Internationalen Vereinigung Intergeschlechtlicher Menschen, forscht zu Geschlechter- und Queerer Geschichte an der Universität Heidelberg

Ort & Zeit

Goethe-Universität Frankfurt am Main
PEG-Gebäude (Raum 1.G 191) am Campus Westend
15.02.2023, 18-20 Uhr c.t.
Bitte beachten Sie die Zugangsregeln zu den Gebäuden der Universität!

Die Veranstaltung wird live über den YouTube-Kanal des CGC gestreamt.

 

Podiumsgespräch in Kooperation zwischen dem Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse, Goethe-Universität Frankfurt, und dem Zentrum für Gender Studies und feministischer Zukunftsforschung, Philipps-Universität Marburg. Mit Unterstützung des Gleichstellungbüros, Goethe-Universität Frankfurt